Wie ich auf die Idee des Netzwerks gekommen bin
In den letzten Jahren habe ich viele Fachkräfte begleitet – in Kursen, Fortbildungen, Gesprächen und im Austausch auf ganz unterschiedlichen Wegen. Und dabei ist mir immer wieder etwas begegnet, das mich nicht mehr losgelassen hat.
Wie viele mit einer ähnlichen Haltung arbeiten, mit so viel Wissen, Fachlichkeit und Herz – und sich im Alltag trotzdem oft allein fühlen. Im Team, in der Einrichtung, mit ihren Gedanken und Fragen.
Gleichzeitig habe ich immer deutlicher gemerkt, dass es oft gar nicht noch mehr Wissen braucht. Es geht so viel weniger um neue Methoden, als darum, das, was wir eigentlich schon wissen, gemeinsam in die Praxis zu bringen.
Und ich habe gesehen, wie gut es tut, wenn Menschen zusammenkommen, die ähnlich denken. In den Live-Terminen, in meinen Kursen, in Gesprächen – immer wieder war da dieses Gefühl: Es entsteht etwas, wenn wir uns begegnen.
Parallel dazu habe ich in verschiedenen Projekten mit Referentinnen zusammengearbeitet, die so viel mitbringen. Unterschiedliche Perspektiven, Erfahrungen, Schwerpunkte. Und irgendwann kam der Gedanke ganz klar:
Warum mache ich das eigentlich so oft allein, wenn es doch so viele gibt, die so wertvolle Impulse geben können?
Und noch etwas wurde mir immer bewusster:
Ihr seid einfach so gut.
Da ist so viel Wissen, so viel Erfahrung, so viel Haltung in diesem Feld. Vielleicht brauchen wir gar nicht immer noch mehr Input. Vielleicht brauchen wir einfach einen Raum, in dem all das zusammenkommt.
Einen Raum, in dem wir uns begegnen, austauschen, voneinander lernen und uns gegenseitig stärken. Einen Raum, in dem nicht nur einzelne sprechen, sondern viele etwas einbringen können.
Genau daraus ist das Herzwerk entstanden.
Ein Netzwerk für friedliche Pädagogik, das verbindet, was ohnehin schon da ist – und daraus etwas Gemeinsames wachsen lässt.