Wegen Sonnencreme? Ernsthaft?
Von Corinna Eisenhauer
Ich will dir eine echte Geschichte aus meinem Leben erzählen: Wir sind gerade in Österreich
campen.
Wir lieben Camping vor allem wegen: Freiheit, Natur & LEICHTIGKEIT.
Wenn da nur nicht die Sonne wäre...
Sie scheint, seit wir hier sind, die meiste Zeit und ich liebs, wirklich.
Nur meine Kinder und Sonnencreme? Sagen wir so: große Liebe sieht anders aus.
Kennst du, oder?
Früher wäre es bei uns ungefähr so gelaufen:
„Komm bitte, wir cremen dich kurz ein.“
„NEIN!“
Ich hätte erklärt, warum Sonnencreme wichtig ist.
Mein Kind hätte meine Erklärung ungefähr so überzeugend gefunden wie Brokkoli zum Nachtisch.
Also nächster Versuch.
„Komm, es dauert wirklich nur ganz kurz.“
Wieder: „NEIN!“
Ich hätte weiter erklärt oder weiter diskutiert.
Irgendwann wäre ich da gestanden, Sonnencreme in der Hand, Puls auf 180, mit diesem einen Gedanken:
„Ich will dich doch einfach nur schützen.“
Und genau da wäre aus Sonnencreme plötzlich ein Machtkampf geworden.
Vielleicht kennst du solche Situationen.
Du wirst vielleicht lauter oder du drohst vielleicht Konsequenz an oder vielleicht hältst du dein Kind fest, weil du gerade überhaupt keine andere Möglichkeit mehr siehst.
Und hinterher sitzt du da und denkst:
„So wollte ich eigentlich gar nicht reagieren.“
Genau dieser Moment interessiert mich.
Denn hier geht es längst um viel mehr als Sonnencreme.
Hier treffen zwei Menschen aufeinander.Ein kleiner Mensch, der sehr deutlich zeigt:
„Das ist mein Körper.“
Und ein großer Mensch, der gleichzeitig spürt:
„Ich trage die Verantwortung für dich.“
Und wie lief es diesmal hier auf dem Campingplatz?
Meine Kinder hatten so gar keine Lust auf Sonnencreme.
Und ich habe gesagt:
„Ja, ich weiß, das nervt. Und ich helfe gerne.“
Das war's.
Kein magischer Satz. Keine ausgeklügelte Erziehungsstrategie. Keine Kinder, die plötzlich begeistert „Jaaaa, Sonnencreme!“ rufen.
Ich habe einfach anerkannt, was für sie in diesem Moment da war:
Sie fanden es doof. Es hat sie genervt.
Dieses Gefühl durfte da sein.
Und gleichzeitig blieb ich bei meiner Verantwortung für ihren Schutz.
Für mich steckt genau darin Empathie:
Ich sehe dein Gefühl, ohne es wegmachen zu wollen. Und ich bleibe an deiner Seite.
Heute geht es mir deshalb viel weniger darum, das „Nein“ möglichst schnell wegzubekommen.
Ich möchte verstehen, was hinter diesem Nein steckt.
Denn Verbindung bedeutet für mich keineswegs, dass mein Kind alles entscheidet.
Verbindung bedeutet: Ich sehe dich. Ich höre dich. Und ich bleibe klar in meiner Verantwortung.
Und ja: Manchmal dauert das länger, manchmal ist es auch unbequem und manchmal habe auch ich keine Bilderbuchlösung parat.
Nur fühlt es sich heute grundlegend anders an, weil mein Ziel kein Kind ist, das einfach funktioniert.
Mein Ziel ist Beziehung, echte Verbindung auch dann, wenn es gerade schwierig wird.
Und genau darüber sprechen wir in
Empathie statt Eskalation
Wenn Konflikte mit deinem Kind immer wieder hochkochen und du dich anschließend fragst:
„Warum habe ich jetzt wieder so reagiert?“
dann lade ich dich herzlich zu meinem Online-Workshop ein.
Wir schauen gemeinsam darauf, was hinter dem Verhalten deines Kindes steckt und genauso darauf, was in DIR in diesen Momenten passiert.
Du lernst, Gefühle und Bedürfnisse besser zu erkennen und bekommst einfache Strategien, die du direkt in euren Familienalltag mitnehmen kannst. Für mehr Klarheit und Orientierung in schwierigen Momenten.
Und vor allem:
Für Verbindung, auch wenn es gerade schwierig ist.
Empathie statt Eskalation - mehr Verbindung im Familienalltag
Online-Workshop mit Corinna Eisenhauer
📅 25. August 2026
⏰12:30–14:30 Uhr
💻Online
Ich freue mich sehr, wenn wir uns dort sehen.
Corinna




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